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Damit unser Morgen anders wird, müssen wir das Heute verändern.
Warum und Wofür?
 

Vielleicht hast du das ein oder andere auch bei deinem Kind öfters beobachten können:

der Kopf wird ständig abgestützt, das Heft wird beim Schreiben schräg gelegt, das Kind liegt mit dem Kopf fast auf dem Tisch, es ist eher tollpatschig oder es hat schlechte Raumorientierung?
Möglicherweise hat es aber auch Schwierigkeiten einen Ball zu fangen, das Schwimmen lernen fällt ihm schwer, es hat eine schlechte und verkrampfte Stifthaltung, der Mund bewegt sich beim Schreiben mit, Schuhe werden einseitig abgelaufen, mangelnde Impulskontrolle und heftige Gefühlsausbrüche?

Was steckt da nur dahinter?

Die Ursache dafür können nicht integrierte frühkindliche Urreflexe sein. Welche Bedeutung haben Reflexe in unserer Entwicklung und warum sind sie wichtig? Urreflexe sind dem Menschen von Natur aus mitgegeben und basieren auf einem genetischen Code.  Es sind automatische, stereotype Bewegungen, die vom Gehirnstamm gelenkt werden. Sie tragen einen wesentlichen Teil zu unserer motorischen und neuronalen Entwicklung bei. Reflexe sind z. B. notwendig bei der Geburt und im ersten Lebensjahr. Sie unterstützen Kinder in ihrem Entwicklungsprozess auf körperlicher und mentaler Ebene.

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Ein kleiner integrierter „Fitnesstrainer“
Die Unterstützung des Entwicklungsprozess kannst du dir, wie einen kleinen integrierten „Fitnesstrainer“ vorstellen, der bereits im Bauch der Mama und im ersten Lebensjahr dafür sorgt, dass in den  Entwicklungsstadien des Kindes entsprechende „Übungen“ gemacht werden. Also ein rudimentäres Training für viele spätere willensgesteuerte Fertigkeiten.
Reflexe sind ,,unwillkürliche” Bewegungsmuster, die das Kind nicht willentlich steuern kann. Sie sind u.a. wichtig für den Muskelaufbau, die Augenmuskulatur, den Gleichgewichtssinn, sie sind mit verantwortlich für die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik und der Körperwahrnehmung.

1.Die Reflexe müssen sich entwickeln können, 2. dann das Training des Babys/Kleinkindes übernehmen und anschließend 3. wieder in den Hintergrund treten, sprich integriert oder gehemmt sein. Ist das geschafft, sorgen sie dafür, dass wir z.B. ruhig sitzen, aufmerksam und konzentriert arbeiten können. Selbst für unsere lmpulskontrolle ist die Integration notwendig.

Bleiben nach dem 12.-36. Lebensmonat Reflexe noch aktiv, können sie dafür verantwortlich sein, dass dein Kind später noch immer „unreife“ Verhaltensmuster zeigt.

Wieso kann der Fitnesstrainer mal nicht seinen Job machen?
Wenn eine Schwangerschaft mit Komplikationen verbunden war, die Mutter viel Stress hatte oder sogar lange liegen musste, kann das ein Grund sein, wieso die frühkindlichen Reflexe nicht ihren Job machen konnten. Auch bei der Geburt sind frühkindliche Reflexe im Einsatz. Ein Kaiserschnitt oder andere Schwierigkeiten (Saugglocke, Wehenhemmer,...), sind ebenfalls Störfaktoren, die  den „Fitnesstrainer“ beeinflussen.

Wenn das Kind im ersten Lebensjahr Krankheiten hatte, die es in seiner Bewegung eingeschränkt haben, es wenig auf dem Bauch gelegen, oder auch einfach das Krabbeln ausgelassen hat, dann kann das eine Möglichkeit sein, weshalb noch immer frühkindliche Reflexe aktiv sind.

Neuronale Schulreife

Zu Beginn der Schule, geht man davon aus, dass gewissen Fähigkeiten vorhanden sind:

Stillsitzen können, aufmerksam sein, einen Stift richtig zu halten und auch, dass die Augen Bewegungen ausführen können, die es braucht um Lesen zu lernen. Bei manchen Kids ist dieses Fundament nicht so stabil ausgereift. Daran ist niemand schuld! Die frühkindlichen Reflexe konnten einfach ihr Training nicht beenden oder überhaupt durchführen. Das hat zur Folge, dass der "kleine Fitnesstrainer" täglich vorbei kommt, um zu trainieren. Es gibt also immer noch unwillkürliche Bewegungsmuster, die das Kind nicht steuern kann. Diese unkontrollierten Bewegungen muss das Kind dann kompensieren. Das kostet viel Energie, die dann für z. B. die schulischen Aufgaben, das Lernen oder die Impulskontrolle fehlt. (Hast du schon einmal versucht, nicht zu blinzeln (Reflex) und nebenbei effektiv Vokabeln gelernt?)

RIT-REFLEXINTEGRATIONSTRAINING

RIT für ein stabiles Fundament

Die gute Nachricht ist, dass unser Gehirn in der Lage ist nachzureifen. Es hat echte Superkräfte! Das kann mit einem speziellen Bewegungsprogramm (RIT®-Reflexintegration) erfolgen. Einzelne Reflexmuster können ausgelöst und durch Bewegungsübungen anschließend gehemmt werden. Die Kinder-und Jugendliche können zunehmend willentliche Bewegungen ausführen, ohne durch Reflexbewegungen gestört zu werden.

 

 

Wie läuft so ein Training ab?

Anhand eines ausführlichen Fragebogens und eines Tests wird festgestellt, ob Reflexintegration für das Kind/Jugendlichen in Frage kommt. Zur Durchführung kommt ihr gemeinsam (mit Mama oder Papa) einmal im Monat in die Praxis. Ich führe die Integration der Reflexe durch und zeige die Übungen, die im Anschluss 4 Wochen lang zu Hause gemacht werden. Diese einfachen Übungen werden jeden Tagen, einmal täglich für ca. zehn Minuten wiederholt. Der Prozess der Entwicklung kann zwischen 8 und 12 Monaten in Anspruch nehmen. Wobei oft  kleine Sprünge oder Erleichterungen beim Kind Teilergebnisse sind.
Du und dein Kind brauchen Geduld, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft täglich 10 Minuten für ein entspannteres Leben zu investieren. 
So kann eine Veränderung und Entlastung für die Kinder und damit für die ganze Familie erfolgen. Die Schule kann wieder Spaß machen, das Lernen fällt leichter, der Stress mit den Hausaufgaben kann verschwinden. 
Ich arbeite mit weiteren Experten zusammen und habe einen Blick auf mögliche andere Hintergründe für die Situation ihrer Kindes.

Zusätzlich bin ich auch Kinder- und Jugendcoach und habe damit auch noch weitere Möglichkeiten, dein Kind bestmöglich, nachhaltig und umfassend zu begleiten.

 

Es ist mir ein Anliegen, das Wissen über Reflexintegration und das emotionale-mentale Stabilisieren nach draußen zu tragen, denn so besteht die Möglichkeit, Kinder frühzeitig zu unterstützen und sie mit neuer Lebensfreude und Motivation für ihre Zukunft auszustatten. Denn ganz oft werden Kinder in eine Schublade gesteckt, in die sie gar nicht gehören und dann nur schwer wieder rauskommen!

 

Liebe Mama oder lieber Papa, nimm nicht sofort jeden „Stempel“ der deinem Kind vielleicht aufgedrückt wird als 100% richtig an.

Informiere dich umfangreich und vielleicht ist ein RIT®-Trainer/in in deiner Nähe, mit dem du dich austauschen kannst. Du findest Trainer nach Postleitzahlen und Orten auf der Seite https://rit-reflexintegration.de

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